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BMI

July 10

Der Body-Mass-Index (BMI) ist die Berechnung der Körpermasse anhand von Körpergewicht und Größe. 

 

Zusammen mit Ihrem genetischen Profil, Ihrem psychischen Gesundheitszustand und anderen Faktoren wie Rauchen, Alkoholkonsum und körperlicher Aktivität, ist der BMI ein einfaches Maß zur Risikobestimmung von gewissen Krankheiten, die mit Übergewicht zusammenhängen.

 

Sie erhalten diesen Wert, indem Sie Ihr Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat Ihrer Körpergröße in Metern dividieren. Er wird also in kg / m2 angegeben. 

 

Der als gesund geltende Bereich liegt zwischen 18,5 und 25.

 

Per Definition gilt man mit einem BMI über 25 als übergewichtig, über 30 als fettleibig und über 40 als krankhaft fettleibig. Ein BMI unter 18,5 gilt als Untergewicht und ist ebenfalls mit Gesundheitsrisiken verbunden.

 

Auch Taillenumfang, Muskelmasse und diverse berechnete Quotienten werden zur Risikobestimmung  herangezogen. 

 

Der BMI ist jedoch mit einem Maßband und einer Personenwaage einfach zu bestimmen und wird deshalb gern zur Erstellung allgemeiner Richtlinien verwendet. Er ist darum auch in wissenschaftlichen Studien von Krankheiten und zur Berechnung der Lebensdauer weit verwendet.

 

Jede Erhöhung des BMI über das normale Niveau hinaus führt, statistisch gesehen, zu einem erhöhten Risiko von Diabetes, Bluthochdruck, Nieren- und Lebererkrankungen, Schlaganfällen, diversen Arten von Krebs, Arthritis, Schlafapnoe, psychischen Problemen und einer Reduktion der Lebenserwartung allgemein.

 

Menschen mit einem BMI von 30 haben beispielsweise ein siebenmal höheres Risiko, an Diabetes zu erkranken.

 

Die gute Nachricht: Unser Gewicht - und somit der BMI und die damit verbundenen Gesundheitsrisiken - kann durch unsere Essgewohnheiten und Bewegungsmuster beeinflusst werden.

 

Obwohl man den BMI nicht in Isolation betrachten darf, kann er als simpler Leitfaden herangezogen werden und dessen Bestimmung vielleicht als Anlass zur Verbessrung des Lebensstil dienen.